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© Langbein & Partner

Die Geschichte der anderen?

Im Film „Weiyena“ rücken Weina Zhao und Judith Benedikt Fragen rund um Migration, Identität und Vergangenheitsbewältigung ins Zentrum. Im Rahmen der diesjährigen Diagonale haben wir uns gemeinsam mit der Regisseurin Weina Zhao und der Kommunikationswissenschaftlerin Assimina Gouma der Frage von migrantischen Positionen, Klasse und Diversität im Film und darüber hinaus gestellt. Ebenso gehen wir im Gespräch dem großen Ganzen auf den Grund: Was soll das sein, „migrantisches Erzählen“? Ist nicht die Frage eine andere: Wer darf Geschichten erzählen, wer ist das imaginierte Publikum, wer wird repräsentiert und was macht das aus? Welche strategischen Räume gibt es in der Filmindustrie, wie werden sie bespielt, was fehlt? Wie bebildern wir Emotionen und Distanzen, welche Rolle spielen dabei auch Klassenfragen? Wie können wir kollektive Strukturen benennen und verändern? Sichtbarkeit schaffen, neue Begrifflichkeiten und Räume für Verhandlung? Medienpolitik nicht nur „über“ Fragen und Menschen machen? Wie sind die tatsächlichen Machtverhältnisse?

Die Geschichten der anderen? Von migrantischen Positionen, Klasse und Diversität im Film.

Weina Zhao und Assimina Gouma im Gespräch mit Julia Pühringer. Aufgenommen auf der Diagonale 2021:

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