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period. ist ein Magazin, das unter den Prämissen Sustainability, Geschlechtergerechtigkeit und Innovation eine faktenbasierte Perspektive auf die heutige Gesellschaft bietet. Wir widmen uns im Jahr vier Schwerpunkten: Diese Themen sind durchaus vielschichtig, und uns interessiert vor allem, was sie mit unserer Zukunft zu tun haben. Der Fokus liegt dabei auf journalistischen Recherchen, die jeweils in enger Zusammenarbeit mit Wissenschaftler:innen entstehen. Nach dem Prinzip des Slow Journalism wird pro Quartal einer dieser Schirmbegriffe im Mittelpunkt stehen, um den sich ein Netz an Long Reads, Videoreportagen und Podcasts webt. 

Wie finanzieren wir uns? Wir finanzieren uns durch den Verkauf des regelmäßig erscheinenden Print-Magazins sowie durch den Zugang zu unserem digitalen Archiv. Die Plattform period.at und unsere journalistischen Inhalte sind werbefrei.

Für die Drittanbieter-Plattformen, die wir bespielen (YouTube, Social Media, Podcast-Plattformen) bieten wir Unternehmen die Möglichkeit zur gekenntzeichneten Kooperation.

Wie oft erscheint period.? Auf period.at veröffentlichen wir laufend Beiträge zum jeweiligen Schwerpunktthema, analog dazu bespielen wir Plattformen von Instagram bis YouTube. Unser Print-Magazin erscheint zwei Mal im Jahr.

Was wünschen wir uns? Neben vielen Leser:innen und tollen Beiträgen vor allem, ein Medienangebot zu etablieren, das in Sachen Tiefe, Diversität der Positionen und Themensetzung einen Mehrwert liefert. Wir denken: es braucht noch mehr Diskussionen um diese Themen und es braucht Ideen, diese Diskussionen als Problemlösungen in die Gesellschaft zu integrieren. Mit period. wollen wir die Sichtbarkeit von Menschen und Themen erhöhen, die aus unserer Sicht einfach zu kurz kommen. period.

Therese Kaiser

Therese Kaiser

Founder & Editor
Isabella-Anja Khom

Isabella-Anja Khom

Editor in Chief

Edition 4: Generations

„Früher hätte es das nicht gegeben“, sagen Eltern oder Großeltern gerne und wollen damit oft zum Ausdruck bringen, dass ihnen Entwicklungen der jüngeren Generation missfallen oder sie diese nicht nachvollziehen können. Diese unscheinbar wirkende Aussage kann auf einen Generationenkonflikt hindeuten. Babyboomer haben Vorurteile gegenüber Gen Z und umgekehrt ist das vermutlich noch um einiges zutreffender.

Im Hinblick auf Generationen gibt es viel, das wir besprechen müssen, um einander zu verstehen, um miteinander zu wachsen, anstatt aneinander zu verzweifeln. In Edition 4 wollen wir uns mit – unserer Meinung nach – fundamentalen Aspekten unterschiedlicher gesellschaftlicher Kohorten auseinandersetzen.

Für unterschiedliche Generationen ergeben sich auch unterschiedlichen sozioökonomischen Bedingungen und unterschiedliche Chancen. Deshalb wollen wir über Geld sprechen und darüber, wie sich Vermögens- und Schuldenverhältnisse im Laufe der Zeit verändert haben. Wir wollen aber auch einen Blick darauf werfen, was es geben müsste, damit wir in der Gesellschaft einer Chancengleichheit näher kommen: Braucht es ein Startkapital für jede:n oder ist diese Theorie eine, die an der Umsetzung scheitert?

Neben Schulden, Erben und Kapital wollen wir auch der Frage nachgehen, was sich die erste, zweite oder dritte Generation von Migrant:innen von Österreich wünschen. Hat sich die strukturelle Diskriminierung im Laufe der Zeit verändert und wem nützt es, dass das Bewusstsein dafür zwar größer wird, die Probleme allerdings en gros bestehen bleiben? Wenn man das Thema „Generationen“ diskutiert, kann auch der Klimawandel leider nicht ausgeklammert werden – was wird er für zukünftige Generationen bedeuten?

Fest steht, wir können einander auf unterschiedliche Arten begegnen, Generationen können sich politisch, kulturell und ökonomisch unterscheiden. Wir wollen mit Edition 4 vor allem einen Ausblick geben, wie wir zueinander finden und wie wir miteinander anstatt gegeneinander arbeiten können, um in Zukunft mehr Verständnis füreinander zu haben.

Das alles jedoch nicht ohne auch einen kritischen Blick auf den Begriff der "Generationen" zu werfen. Das Geburtsjahr alleine reicht nicht aus, um sinnvolle Aussagen über Einstellungen und Lebensrealitäten zu generieren. Man könnte sogar meinen, dass der Generationen-Begriff medial stark überstrapaziert ist. Entsprechende Kategorien könntrn dazu dienen, andere Konflikte zu verschleiern.


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