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Holzbau trifft Diversität: Warum unterschiedliche Perspektiven bessere Projekte schaffen

Wenn über Innovation in der Baubranche gesprochen wird, stehen meist neue Technologien, nachhaltige Materialien oder Digitalisierung im Mittelpunkt. Doch Innovation entsteht nicht nur durch neue Werkzeuge, sondern auch durch die Menschen, die Projekte planen und umsetzen.

Im Better Business Podcast sprechen Marlene Asamer, Development Managerin bei der BUWOG, und Sonja Steinmetz, Leiterin Human Resources, über das Südtiroler Quartier in Salzburg - ein Projekt, das gleich mehrere Zukunftsthemen vereint.

Österreichs größter Holzwohnbau

Mit rund 380 Wohnungen entsteht im Salzburger Südtiroler Quartier Österreichs größter Holzwohnbau. Das Projekt setzt auf Vorfertigung, innovative Badmodule und nachhaltige Bauweisen. Gleichzeitig handelt es sich um ein komplexes Nachverdichtungsprojekt, das viel Austausch mit den Bestandsmieter:innen beinhaltet. 

Diese besondere Ausgangssituation verlangt nicht nur technisches Know-how, sondern auch ein hohes Maß an Kommunikation, Sensibilität und Koordination.

Diverse Teams, bessere Wohnräume? 

Eine Besonderheit des Projekts liegt in seiner Teamstruktur. Sowohl innerhalb der BUWOG als auch im erweiterten Projektteam arbeiten überdurchschnittlich viele Frauen in verantwortungsvollen Positionen. Das reicht von der Projektleitung bis hin zum Architektinnenteam.

Für Asamer und Steinmetz steht dabei nicht das Geschlecht im Vordergrund, sondern die Vielfalt der Perspektiven. Denn Wohnraum wird für unterschiedlichste Menschen geschaffen – und genau diese Vielfalt sollte sich auch in den Teams widerspiegeln, die ihn entwickeln.

Kommunikation als Schlüsselkompetenz

Gerade in komplexen Projekten zeigt sich der Wert von divers zusammengesetzten Teams. Unterschiedliche Fachrichtungen, Erfahrungen und Blickwinkel helfen dabei, Kommunikationsbarrieren abzubauen, Probleme frühzeitig zu erkennen und tragfähige Lösungen zu entwickeln.

Besonders bei Projekten mit vielen Beteiligten wird deutlich, dass erfolgreiche Zusammenarbeit weit mehr bedeutet als technische Expertise. Sie erfordert die Fähigkeit, unterschiedliche Perspektiven zusammenzuführen und gemeinsame Ziele zu definieren.

Die Zukunft der Branche

Auch wenn die Baubranche oft als traditionell wahrgenommen wird, erleben beide Expertinnen einen deutlichen Wandel. Digitalisierung, Nachhaltigkeit und neue Arbeitsmodelle verändern die Branche nachhaltig.

Für die Zukunft wünschen sie sich vor allem Offenheit gegenüber neuen Technologien und die Bereitschaft, unterschiedliche Menschen und Perspektiven aktiv einzubeziehen. Denn die Herausforderungen des Bauens werden komplexer – und genau deshalb braucht es Teams, die vielfältig denken können.